Ich freue mich sehr, dir heute meine jüngste Neuerscheinung präsentieren zu dürfen:
Unerwartet Weiblich Verliebt
Eine süße, hererwärmende, weihnachtliche sapphische Liebesgeschichte.
Liebe auf den zweiten Blick.
Beim Weihnachtsbasteln.
Mit Glitzerkleber.
Lies gleich weiter beim Klappentext neben dem wunderschönen Line-Art Cover.
Weiter unten auf der Seite warten zwei Leseproben vom Anfang des Kurzromanes auf dich.
Alleinerziehend, mit zwei Töchtern und
viel zu langen Arbeitstagen vor
Weihnachten,
tut Raffaela ihr Bestes,
ihren Mädchen etwas Glitzer zu bieten.
Rita liebt ihre Neffen und selbstbewusste Singlefrauen. Umso überraschter ist sie, als sie sich beim Weihnachtsbasteln in Raffaela verliebt.
Unter Tannenzweigen aus Papier,
zwischen Glitzerkleber und bei süßer
Weihnachtsmusik funkeln zwischen Raffaela
und Rita die Gefühle heller als die Weihnachtslichter.
Lassen sie sich auf ihre Gefühle ein,
oder verstecken sie sich beide
hinter ihrer Verantwortung
für die Kinder?
Die romantisch-sapphische Weihnachtsgeschichte
über Vertrauen, Verantwortung und Vorfreude.


Anbei ein kleiner Blick ins Buch für dich. Zwei Leseproben aus der Sicht von Raffaela und Rita. Viel Vergnügen. 🙂

Leseprobe Teil 1:
Weihnachtsbasteln für Eltern und Kinder, las Raffaela die Buchstaben auf dem Plakat, welche aus Tannenzweigen bestanden und mit Christbaumkugeln dekoriert waren.
Sie dachte an all die Arbeit, die zu Hause auf sie wartete, und die traurigen Augen ihrer beiden Mädchen, die keinen Platz mehr beim Weihnachtsbasteln in der Grundschule bekommen hatten. Als alleinerziehende Mutter fiel es ihr sowieso schon schwer, alles zu organisieren, ohne selbst noch große Bastelaktionen zu Hause zu veranstalten. Dabei hatte sie, bevor sie ihre Töchter hatte, immer gerne gebastelt.
Raffaela schob ihre schwere Einkaufstasche höher auf ihre Schulter, über die bereits der Träger ihres Rucksacks lief und las weiter: Sonntag, zweiter Advent, ab 13 Uhr im Musiksaal der Grundschule.
Raffaela las den Text zur Sicherheit ein zweites Mal. Normalerweise gab es am Sonntag keine Bastelaktionen in der Grundschule. Entweder sie fanden an einem Wochentag statt oder wurden am Sonntag von einer der Kirchen in den Gemeindehäusern organisiert. Auf der Straße hinter ihr ratterte donnernd ein Lastwagen vorbei. Wasser schlurpte. Schneematsch spritzte auf ihre Jeans, die sofort feucht und kalt an ihren Waden klebte.
Raffaela presste ihre Lippen zusammen und suchte auf dem in weihnachtlichem Gold, Rot und Grün gestalteten Plakat nach dem Veranstalter. Unten links in der Ecke fand sie ihn und nickte zufrieden. Es war eine unparteiische, nicht-religiöse Organisation, sodass sie, wenn sie mit ihren beiden Töchtern zum Basteln gehen würde, keine Missionierungsversuche oder ein politisches Parteiprogramm befürchten musste. Weder für eine Diskussion über das eine, noch für eine eingehende Beschäftigung mit dem anderen hatte sie Zeit.
Raffaela nahm die zweite Stofftasche von der rechten in die linke Hand, zog ihr Smartphone aus der Tasche ihrer roten Winterjacke und knipste ein Foto von dem Plakat. Zu Hause konnte sie im Kalender prüfen, was sie verschieben musste, um mit ihren Töchtern zum Weihnachtsbasteln gehen zu können. Gleich nachdem sie die Hausaufgaben geprüft, Fragen beantwortet, die Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen, die Küche geputzt, das Vesper für morgen vorbereitet, die trockene Wäsche abgehängt, gefaltet und weggeräumt hatte.
Raffaela unterdrückte ein Gähnen und ein Schaudern vor Kälte und eilte, so schnell es ihre schweren Einkaufstaschen erlaubten, weiter die Straße hinunter. Aus einer offenen Ladentüre klang Weihnachtsmusik mit Glockenläuten über den Lärm der Autos hinweg an ihr Ohr.
Wie schön wäre es, wenn Weihnachten doch wieder einmal wirklich entspannend für sie sein könnte, dachte Raffaela wehmütig. Sie konnte sich gar nicht mehr daran erinnern, wann sie das letzte Mal gemütlich und ungestört Weihnachtsmusik gehört und dazu Plätzchen gegessen hatte.
***
Der Duft von Zimt und getrockneten Orangen füllte den Musiksaal der Grundschule. Vom schwarzen Flügel waren nur noch die Beine auf den goldfarbenen Rollen zu sehen. Der Rest wurde von einer weißen Abdeckung versteckt. Der Flügel war in eine Ecke geschoben worden. Die Tischreihen standen zu Gruppentischen zusammengestellt im Raum.
Raffaela lächelte und atmete erleichtert aus.
Sie hatte es geschafft, den Termin für das Adventsbasteln in ihren Kalender zu quetschen und pünktlich zu sein. Was dafür zu Hause liegen blieb, daran wollte sie jetzt nicht denken. Viel wichtiger war das glückliche Strahlen in den Gesichtern ihrer Töchter.
»Schau Mama, da hinten ist ein Tisch frei«, jubelte Sophia.
Raffaelas jüngere Tochter rannte los. Sie schlängelte sich geschickt zwischen den anderen Kindern und Eltern hindurch und wich Jacken und Rucksäcken aus.
»Hab ihn!«, rief Sophia quer durch den Raum, mit einem triumphierenden Lachen im Gesicht und freudig hochgereckten Armen, über alle Gespräche und das Rücken von Stühlen hinweg.
Raffaela lächelte.
Sophias Begeisterung war ansteckend.
Mit vielen »Entschuldigung bitte« und »Würden Sie mich bitte einmal durchlassen«, arbeitete sie sich selbst durch den Raum, bis zu der Tischgruppe, die Sophia besetzt hatte. Hinter sich herzog Raffaela ihre ältere Tochter Maura durch den Raum.
»Sie haben sogar die Fenster dekoriert«, hörte Raffaela Maura leise sagen.
So leise, dass sie es über dem Rascheln von Jacken, dem Stühlerücken und der Weihnachtsmusik, die im Hintergrund lief, fast nicht gehört hätte.
»Stimmt, die Fensterdekoration ist wunderschön«, sagte Raffaela, ohne wirklich hinzusehen.
Sie war immer noch damit beschäftigt, sich zwischen anderen Menschen hindurchzuschlängeln, ohne an Wintermänteln, Handtaschen und Rucksäcken hängenzubleiben.
Elara Fleur: Unerwartet Weiblich Verliebt, Leseprobe Teil 1

Du willst Rita kennenlernen?
Eine Leseprobe, wie sie Raffaela zum ersten Mal trifft, ganz am Anfang dieses süßen, winterlichen Weihnachtskurzromanes.

Leseprobe Teil 2:
Der Saal war eindeutig zu klein für so viele Menschen und Kinder gleichzeitig. Rita hätte nie gedacht, dass trotzdem alle einen Platz finden würden.
Schon beim Hereinkommen hätte Rita, wegen des vielen Lärm, am liebsten auf dem Absatz umgedreht und wäre wieder gegangen. Aber ihre beiden Neffen, Lars und Theo, hatten sie lachend mit in den Musiksaal gezogen, der für sie aussah, als wäre eine Kiste Weihnachtsdekoration darin explodiert. Eine große Kiste Weihnachtsdekoration.
Die Fenster waren mit schiefen und wackeligen Weihnachtsmotiven von oben bis unten bemalt worden. An den Wänden hingen Bilder, die ganz offensichtlich im gleichen Kunstunterricht entstanden waren, und von der Decke hingen Papiergebilde, die, mit viel Fantasie, Tannenzweige aus Papier sein könnten.
Sicher war sich Rita nicht.
Fragen würde sie aber auf keinen Fall. Schließlich hatte sie ihrer Schwester versprochen, heute Nachmittag auf Lars und Theo aufzupassen. Da war ihr das Weihnachtsbasteln gerade recht gekommen.
Hätte sie gewusst, wie viele Leute hierherkommen würden, sie hätte das Weihnachtsbasteln zu Hause gemacht. Oder vielleicht auch nicht, wenn sie die hübsche Blondine ansah, die mit ihr an dem Tisch mit den unbequem kleinen Stühlen saß.
Immerhin waren die Tische von unnötiger Dekoration verschont worden, sonst müsste sie gleich beim Basteln darauf aufpassen. Bei der Weihnachtsmusik hatte jemand die Güte besessen, keinen Kinderchor aufzulegen.
So sehr Rita ihre Neffen mochte und gerne etwas mit ihnen unternahm, so wenig fühlte sie sich in großen Gruppen von Eltern und Kindern wohl. Sie fiel dort immer seltsam auf, obwohl sie sich wirklich Mühe mit ihrem Aussehen und ihrem Verhalten gab. Sie ging auf die Kinder ein und begab sich auf Augenhöhe, um mit ihnen zu reden. Sie beantwortete ihre Fragen, ohne zu viel zu sagen, und machte ihnen Platz, wenn sie vorbei wollten. Kurz, sie behandelte sie wie Erwachsene, die noch nicht so groß waren wie sie selbst. Seltsamerweise nahmen die Kinder daran nie Anstoß, die Eltern dagegen schon.
Rita musterte die Frau, mit der sie heute Nachmittag am gleichen Tisch basteln würde. Sie hatte sich als Raffaela vorgestellt. Alleine beim Klang des Namens dachte Rita an Sommer, Sonne und Meer.
In Ritas Augen sah Raffaela dagegen gar nicht entspannt aus.
Im Gegenteil.
Raffaela sah aus, als hätte sie die letzten Wochen zu wenig geschlafen und keine Zeit für sich selbst gefunden. Dabei hatte sie immer gedacht, ihre eigene Schwester sähe abgekämpft aus. Aber gegen Raffaela war Ritas Schwester geradezu ausgeschlafen und perfekt frisiert.
Trotzdem konnte sie nicht höflich wegschauen.
Irgendetwas an Raffaela zog Ritas Blick immer wieder, wie magnetisch an.
Rita konnte nicht sagen, was es war. Waren es die blauen Augen mit ihrem Funkeln? Die Tatsache, dass sie sich auf dem kleinen Stuhl tatsächlich wohlzufühlen schien? Oder ihre Hand auf der Schulter ihrer Tochter, die Rita gerne auf ihrer eigenen Schulter gespürt hätte. Eine Geste, die sagte, ich bin hier, alles ist gut, du kannst dich fallen lassen und mich küssen.
Mit halbem Ohr hörte Rita, wie Lars von seiner zukünftigen kleinen Schwester erzählte und wie Theo erklärte, was Männer und Frauen taten, um ein Kind zu zeugen. Vor einem Jahr wäre sie alleine bei dem Gedanken daran, Kindern Sex zu erklären, rot angelaufen. Nachdem sie aber mindestens ein Dutzend Kinderbücher zu genau dem Thema mit den Jungs gelesen hatte, war ihr jedes Schamgefühl abhandengekommen.
Vorsichtig schaute Rita wieder zu Raffaela hinüber.
Elara Fleur: Unerwartet Weiblich Verliebt, Leseprobe Teil 2

Das Buch »Unerwartet Weiblich Verliebt« findest du bei allen üblichen Online Händlern als eBook. An vielen Stellen wirst du auch die Taschenbuchausgabe finden.
Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.
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